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Aktuelle CVC-Leitprojekte

Additive Manufacturing in der Nutzfahrzeugproduktion

Die Produktion von Nutzfahrzeugen ist aufgrund stark heterogener Kundenanforderungen in den weltweiten Nutzfahrzeugmärkten durch eine hohe Variantenvielfalt geprägt. Um die Variantenvielfalt zu beherrschen und die weltweiten Kunden zu beliefern, sind komplexe Prozessketten innerhalb der Entwicklungs- und Produktionsnetzwerke erforderlich. Die Beherrschung dieser Produkt- und Prozesskomplexität ist daher eine zentrale Herausforderung für die Nutzfahrzeughersteller und stellt gleichzeitig einen strategischen Erfolgsfaktor im weltweiten Wettbewerb dar.

Additive Manufacturing (AM), als neue Produktionstechnologie im Rahmen der Digitalen Fabrik, trägt zur Bewältigung dieser Herausforderung bei. Durch den Einsatz von AM besteht die Möglichkeit, existierende Prozessketten teilweise oder sogar vollständig zu substituieren. Neben der Einsparung von Fertigungs- und Montageprozessen für einzelne Bauteile können Logistikprozesse innerhalb der Entwicklungs- und Produktionsnetzwerke entfallen. Neue Möglichkeiten für Nutzfahrzeughersteller eröffnen sich auch durch die Möglichkeit, in kürzerer Zeit Prototypen herzustellen oder auf kostenintensive Ersatzteillager zu verzichten. Aufgrund der flexiblen Einsetzbarkeit der verschiedenen AM-Verfahren sind Nutzenpotenziale für Nutzfahrzeughersteller sämtlicher Unternehmensgrößen und Produktspektren vorhanden.

Derzeit existiert jedoch noch Forschungsbedarf im Hinblick auf den Einsatz des AM in der Nutzfahrzeugproduktion. Im Leitprojekt wird der Fokus auf potenziellen Anwendungen in der Serienproduktion liegen. Zudem wird die Herstellung von Ersatzteilen und Prototypen betrachtet. Darüber hinaus soll untersucht werden, bei welchen Nutzfahrzeugbauteilen sich der Einsatz welches AM-Verfahrens eignet. Dabei sind sowohl wirtschaftliche als auch technische Bewertungskriterien zu berücksichtigen. Im Projekt soll außerdem ein Konzept zur Gestaltung von Prozessketten ausgearbeitet werden, die durch AM verändert werden, um die Integration des AM in die Entwicklungs- und Produktionsnetzwerke der Nutzfahrzeughersteller zu ermöglichen.

In das Projekt werden sowohl Hersteller als auch Zulieferunternehmen aus den Bereichen LKW, Landmaschinen und Baumaschinen einbezogen.

Kontakt:

Commercial Vehicle Cluster - Nutzfahrzeug GmbH
Europaallee 3-5
67657 Kaiserslautern
Telefon: +49 631 - 41 48 625 1
E-Mail: Martin.Thul@cvc-suedwest.com

Technische Universität Kaiserslautern
Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation
Prof. Dr.-Ing. Jan C. Aurich
Gottlieb-Daimler-Str.
67663 Kaiserslautern
Telefon: +49 631 205 2618
E-Mail: aurich@cpk.uni-kl.de

Autonomer Fahrbetrieb von Nutzfahrzeugen im Off-Road-Bereich am Beispiel des Unimogs – Schwerpunkt Projektmanagement

Aus dem heutigen Stand der Forschung und Technik stellt die vollständige Automatisierung von Nutzfahrzeugen ein noch nicht lösbares Problem dar. Zum Einen wäre aufgrund der Komplexität autonomer Systeme eine Umsetzung auf Nutzfahrzeuge zur Zeit wenig wirtschaftlich, zum Anderen ist die Forderung, sichere und zuverlässige Nutzfahrzeuge aufzubauen, auch ausgehend von den heute verwendeten wissenschaftlichen Methoden ein nur teilweise gelöstes Problem.

Die zentralen Fragestellungen des Leitprojektes befassen sich mit der sicheren Kooperation mehrerer Nutzfahrzeuge und der verlässlichen Erkennung von Objekten und Personen.

Bei der sicheren Kooperation mehrerer Nutzfahrzeuge handelt es sich um die Organisation von Parallel- und Verfolgungsfahrten, zu denen z.B. Überladevorgänge im landwirtschaftlichen Bereich, Transportvorgänge auf Baustellen, im Bergbau und im Forst sowie die Straßenfertigung gehören. Thematisiert werden Konzepte für die Optimierung von Arbeitsprozessen in der Anwendung von Sonderfahrzeugen, in der Landtechnik und auf der Baustelle mit dem klaren Ziel der Steigerung der Produktivität sowie der Reduktion von CO2 durch optimierte Arbeitsabläufe. Ein wesentlicher Bestandteil von Konzepten dieser Art ist die herstellerübergreifende Datenkommunikation. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Datensicherheit (security), die funktionale Sicherheit (safety) und der Datenschutz (privacy). Zugrundezulegen ist die Modellierung von Geschäftsprozessen, die Verknüpfung mit technischen Prozessen und die Festlegung der Bedeutung der ausgetauschten Informationen.

Bei der Erkennung von Objekten und Personen geht es in erster Linie um Personenerkennung z.B. im Arbeitsraum einer Baumaschine. Hierbei sind u.a. Witterungseinflüsse zu kompensieren, geeignete Sensoren auszuwählen und die Ausdehnung und Geometrie von dynamischen Objekten abzuschätzen.

In das Projekt werden sowohl Hersteller als auch Zulieferunternehmen aus den Bereichen LKW, Landmaschinen und Baumaschinen einbezogen. Beteiligt werden insbesondere auch IT-Unternehmen mit Lösungsansätzen zu sicherer Softwarearchitektur.

Kontakt:

Commercial Vehicle Cluster - Nutzfahrzeug GmbH
Europaallee 3-5
67657 Kaiserslautern
Telefon: +49 631 - 41 48 625 1
E-Mail: Martin.Thul@cvc-suedwest.com

Technische Universität Kaiserslautern Arbeitsgruppe Robotersysteme
Fachbereich Informatik
Prof. Dr. Karsten Berns
Postfach 3049
67653 Kaiserslautern
Telefon: +49 631 205 2613
E-Mail: berns@informatik.uni-kl.de



Informationen zu erhaltenen Fördermitteln

Aktuell

CVC-Veranstaltungen

Additive Manufacturing in der Nutzfahrzeugproduktion – Ergebnistransfer CVC-Leitprojekt

23. Oktober 2019
Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik, Kaiserslautern

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Weitere Informationen

OEM-Besuch bei Volvo Construction Equipment Germany

Konz, 24. Oktober 2019

Anmeldung zur Veranstaltung

Weitere Informationen

CVC-Jahrestagung 2019

„Digitalisierung, Vernetzung, neue Geschäftsmodelle – Zukunftsperspektiven für die Nutzfahrzeugindustrie“
22. November 2019
John Deere Forum Mannheim

Agenda
Anmeldung zur Veranstaltung

Weitere Informationen

Branchennews

Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Standards

Die Veranstaltung "Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Standards" wird am 22.10.2019 von 15:00 bis19:00 Uhr im VDC Fellbach, Auberlenstraße 13, 70736 Fellbach stattfinden.

Standardisierung bedeutet im eigentlichen Wortsinn eine Vereinheitlichung von Maßen, Typen, Verfahrensweisen, Strukturen oder anderem. Ziel ist die Schaffung gemeinsamer Standards respektive Parameter (beispielsweise bei Hardware- oder Softwarekomponenten). Sie dient der Reduktion der intra- und interbetrieblichen Prozesskosten. Intrabetrieblich sind das v.a. Wechselkosten und Lernkosten, extrabetrieblich Transaktionskosten. Qualitätsstandardisierte Produkte reduzieren den Beschaffungsaufwand und das Beschaffungsrisiko. Gleichzeitig kann Standardisierung aber auch dazu führen, dass der kreative Freiraum eingeschränkt wird. Dieses ist insbesondere im Umfeld der Entwicklung innovativer Technologien nicht erwünscht.

Im VR-/AR-Umfeld erleben wir nach wie vor eine hohe Innovationsrate. Gleichwohl sehen wir kommerziell erhältliche VR/-AR-Lösungen seit ca. 30 Jahren. Standardisierung ist hier ein wichtiges Thema, beispielsweise in den Fel-dern 3D-Datenformate, Content, Hardware-Kompatibilität oder 3D User Interface Design. Wir laden dazu ein, diese Themenstellungen mit den Experten vor Ort zu diskutieren.

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Veranstaltungsflyer

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